Wanderwoche auf dem Eifelsteig

Die Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt bietet in diesem Jahr wieder eine einwöchige Wanderung an. Ziel ist der Eifelsteig.
Am Pfingstsonntag (12.06.2011) startet die Gruppe und fährt zunächst bis nach Aachen. Nach einer Stadtführung geht es weiter mit dem Bus bis zum ersten Quartier in Roetgen.
Am 13.06. startet dann die eigentliche Wanderung. An diesem Tag geht es bis nach Monschau. Am Abend gibt es noch eine Führung in Monschau. Im weiteren Verlauf der Wanderung geht es nach Einruhr, Gemünd, Steinfeld und Blankenheim.
Die tägliche Wanderzeit liegt (je nach Etappenlänge) zwischen 6 und 7 Stunden.
Für die Wanderung sind festes Schuhwerk, Tagesrucksack, Trinkflasche und Regenkleidung erforderlich. Das Gepäck wird von Hotel zu Hotel transportiert.
Der Preis für die Wanderwoche beträgt für Kolpingmitglieder 310 Euro, für Nichtmitglieder 325 Euro, zzgl. 45 Euro Einzelzimmerzuschlag. Im Preis enthalten sind Bustransfer, Stadtführungen in Aachen und Monschau, sechs Übernachtungen mit Frühstück, Gepäcktransport, fünf geführte Wanderungen, Planungskosten.
Die Rückreise erfolgt am 18.06.2011.
 
Anmeldungen sind möglich am 29.01.2011 in der Zeit von 18 bis 19 Uhr im Pfarrheim. Bei der Anmeldung wird eine Anzahlung von 75 Euro fällig. Weitere Informationen erteilen Theresia Rave (Tel. 02598 / 254) oder Maria Tippkötter (Tel. 02598 / 1637).



















 

 


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Wanderung im Elbsandsteingebirge - 23. - 29. Mai 2010

Am Pfingstsonntag starteten 22 Personen zur jährlichen Wanderung der Kolpings-familie Ottmarsbocholt ins Elbsandsteingebirge. Auf dem Hinweg stand eine Stadtführung in Dresden auf dem Programm. Die Teilnehmer aus Havixbeck, Münster, Ottmarsbocholt und Senden waren ganz begeistert von der Entwicklung der Stadt in den letzten Jahren und den vielen historischen, kulturellen Gebäuden. Die Besichtigung der Frauenkirche wurde als besonderes Highlight empfunden. Weiter ging es nach Pirna- Zatschke, von wo aus am anderen Morgen, die fünf- tägige Wanderung auf dem wildromantischem Malerweg, begann.
Nach einem kurzen Aufstieg und dann natürlich über 100 Stufen wieder hinunter, hatte man die Daubemühle erreicht und war sofort in dem wunderschönen grünen Liebethaler Grund angekommen. Weiter ging es in den schmalen, romantischen Uttewalder Grund, der an den Felswänden mit frischen leuchtenden Farnen und Moos bewachsenen war. An einer engen Stelle passierte man das Uttewalder Felsentor, was von drei großen Feldblöcken gebildet wird. Noch begeistert von der Schönheit des Grundes erreichte man bald das nächste Naturwunder: die Bastei, den wohl heute meistbesuchten und bekanntesten Aussichtspunkt der Sächsischen Schweiz. Die 76m lange steinerne Basteibrücke überspannt eine tiefe Schlucht. Von der Basteiaussicht blickt man nicht nur in das 190 m tiefer gelegene Elbtal, sondern gemeinsam mit der Ferdinandaussicht und bei einem Rundgang durch die Felsenburg Neurathen hat man einen fantastischen Ausblick auf die Rathener Felsenwelt. Über viele Stufen erfolgte der Abstieg in die Stadt Rathen zum Amselgrundschlößchen, wo der erste Wandertag in guter Stimmung ausklang.
Gut gestärkt ging es am frühen Morgen weiter vorbei an der Felsenbühne Rathen, am Amselsee, am Amsellfall über den Hockstein wieder hinunter über die Teufelsbrücke, durch die enge Wolfsschlucht hinab ins Polenztal und wieder hinauf zur Burg Hohnstein. Am ehemaligen Bärengarten vorbei erreichte man über den Halbenweg die Gautschgrotte, (Gruppenfoto) und kam weiter zum Panoramablick Brandaussicht. Alle Teilnehmer waren fasziniert vom Blick auf die Elbe, den majestätischen Tafelbergen und den bizarren Felstürmen. Über die vielen Brandstufen ging es hinab in den Tiefen Grund und wieder hinauf nach Waitzdorf. Über wunderbare Waldwege führte der Mühlweg über die Kohlmühle hinab ins Kirnitzschtal, wo man in letzter Minute die historische Kirnitzschtalbahn erreichte, um mit ihr die letzten Kilometer bis zum Forsthaus zurückzulegen. An diesem Abend wurden alle Wanderer mit einem kleinen Button vom Malerweg für besonderes gutes Wandern belohnt.
Abenteuerlich ging es am nächsten Morgen auf dem Flößersteig zu. Die Wanderer hingen an Ketten, Seilen und Eisen oberhalb des rauschenden Kirnitzschbaches. Nachdem die erste Hürde genommen war, hieß es, auf zu den Schrammsteinen, eines der Wahrzeichen des Elbsandsteingebirges. Der Weg führte vorbei am imposanten Falkensteinfelsen, durch das große Schrammtor über den vorderen Promenadenweg zum Jägersteig. Über Stufen und Eisenleitern erreicht man mit viel Herzklopfen den Schrammsteingratweg und klettert durch die Felsen hinauf zur Schrammsteinaussicht. Hier genoss man eine umfassende Aussicht auf die Felstürme der Schrammsteinkette, den Falkenstein bis hinab ins Elbtal und die weiteren Tafelberge u. a. Festung Königstein. Über den Gratweg und den Zurückesteig gelangte man an den Affensteinen vorbei, über den kleinen Dom mit einem Abstecher zum Carolafelsen, wo man mit einer fantastischen Aussicht und Blick auf die Kletterer in der Wand, belohnt wurde, hinab zum Sandloch. Durch den Dietrichsgrund erreichte man den Lichtenhainer Wasserfall, Ausgangspunkt für viele Wanderungen der Sächsischen Schweiz. Wieder ging es hinauf zum Neuen Wildenstein mit seinem mächtigen Felstor „Kuhstall“ und einer weiten Sicht auf die Hintere Sächsische Schweiz. Über die Himmelsleiter ging es hinauf auf das Gipfelplateau, von wo aus der Rundblick noch umfassender war.
Durch die Ferkelschlüchte erfolgte der Abstieg zur Felsenmühle und weiter zum romantischen Nachtquartier „Neumannsmühle“. Hier klang der Tag, bei einem guten reichlichem Hausmannskostessen, in uriger Hüttenatmosphäre aus. Durch einen besonderen Tipp des Hüttenwirtes führte uns der Weg am nächsten Tag zum Hinteren Raubschloss am Winterstein. Dieses Schloss war eine besondere Herausforderung für viele. Tiefe, steil abfallende Schluchten, steile Leitern und atemberaubende weite Blicke machten den Aufstieg zu einem besonderen Ereignis. Aus dem Felsen kommend stand man plötzlich auf einem Plateau, von wo aus der Blick überwältigend war. Nicht nur bei diesem Abstieg erfuhr man, wie gut es ist, wenn man in einer Gruppe gehen kann, die einen trägt.
Über einen bequemen Wanderweg ging es am Zeughaus vorbei, über den Roßsteig hinauf im Regen zu der buchenbewachsenen Basaltkuppe des 556 m „Großen Winterbergs“.
Gestärkt durch eine gute Hüttensuppe erfolgte der Abstieg über die Kipphornaussicht, wo noch einmal den Blick ins Elbtal und auf die Tafelberge, u. a. die Festung Königstein, Lilienstein genoss. Über den historischen Grenzweg wurde der Grenzort Schmilka erreicht.
Hier genoss man am späten Nachmittag in einem schönen Biergarten bei Kaffee und Kuchen und leckerem böhmischen Bier die Gastfreundschaft der Dorfbewohner.
Am anderen Morgen musste zunächst einmal die Elbe mit der Fähre überquert werden. Mit der S- Bahn ging es weiter bis Krippen, von wo aus dann der Aufstieg über den Kellerfelsen, den Koppelsbergweg, die Liethenmühle, der Ort Kleinhennersdorf erreicht wurde. Über den alten Schulweg wanderte man am Waldesrand entlang und gelangte dann über viele Stufen zum Papstein. Hier wurde man wieder mit einer herrlichen Aussicht belohnt, nun aber auf all die Felsen und Berge, die man in den letzten Tagen bestiegen hatte.
Auf der anderen Felsseite ging es über viele Steige und Treppenstufen hinab, um dann wieder auf den zerklüfteten Gohrischfelsen empor zu steigen. Durch die enge Felsenschlucht gelangte man über den Muselweg zum Kurort Gohrisch. Der Jagdsteig und der Königsweg führten die Wanderer näher an den Pfaffenstein und der vorstehenden Barbarine heran. Bevor der Pfaffenstein erstiegen werden konnte, ergoss sich am Fuße des Felsens ein Gewitter über die Wanderer, der Wanderweg entwickelte sich zum kleinen Bach. Später oben angekommen erinnerte man sich an den Liedtext: “Fels ist bezwungen, frei atmen Lungen, ach wie so schön ist die Welt.“
Eine wunderbare steil abfallende Schlucht lag vor den Augen der Wanderer, diese musste noch genommen werden und durch das Nadelöhr wurde der letzte steile, glitschige Abstieg gemeistert.
Nun führte der Wanderweg über eine schmale Gasse in die Stadt Königstein hinunter, um dann anschließend über den Latzweg die Festung Königstein zu erreichen. Froh und glücklich, zufrieden, aber auch etwas wehmütig erreichten die Wanderer das Hotel die Neue Schänke. Die Wanderung mit vielen Geschichten über die Erlebnisse der Woche fand hier einen gemütlichen Ausklang.
Einige Teilnehmer waren über sich selbst erstaunt, dass sie so eine Herausforderung gemeistert haben, alleine hätten sie so eine Tour niemals gewagt. Es ist und war schön mit so einer Gruppe zu laufen, wo man Vertrauen und Rücksichtnahme erfährt, eine helfende Hand da ist, Toleranz und Gemeinschaft gelebt wird und so eine harmonische Wanderung in Erinnerung bleibt.
Bevor es am anderen Morgen auf den Heimweg ging, besichtigte man die Festung Königstein. Sie ist ein einzigartiges Zeugnis der Festungsbaukunst und der Militärgeschichte. Über 750 Jahre haben auf 9 ha zu einem Ensemble von Bauten der Spätgotik und der Renaissance, des Barock und des 19. Jahrhunderts geführt.
Die Leiter der Wandertruppe Maria Tippkötter und Theresia Rave waren froh und erleichtert als alle gut gelaunt mit vielen Erlebnissen im Rucksack Ottmarsbocholt wieder erreicht hatten.




 

Wanderung 2009 - Rheinsteig Teil 3

Termin: 31.05.2009 - 06.06.2009 

Der Rheinsteig ist insgesamt 320 km und geht von Bonn bis Wiesbaden!

 

Wanderstrecke täglich 20 – 25 km:

 

Pfingstmontag:      Start in Kamp-Bornhofen über Lykershausen, Kestert bis nach St. Goarshausen (Pulsbachklamm, Burg Maus)

 

Dienstag:                 St. Goarshausen über Loreley, Dörscheid bis nach Kaub (Burg Katz, Loreley, Burg Gutenfels)

Mittwoch:                 Kaub bis Lorch (Wirbelley, Ruine Nollig)

Ruine Nollig

Ruine Nollig

Donnerstag:                       Lorch bis Assmannshausen

Freitag:                     Assmannshausen bis Geisenheim-Stephanshausen (Abtei St. Hildegard, Kloster Marienthal)

Samstag:                 Rückfahrt

 

 
 
Wanderung 2008 - Rheinsteig Teil 2

Termin: 11.05.2008 - 17.05.2008

 Wandern 2008

110 Kilometer gutgelaunt unterwegs
Die zweite Etappe des Rheinsteigs stand jetzt auf dem Programm der Wandergruppe
der Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt.
Vier Tage waren die 22 Wanderer unterwegs. Ausgangspunkt war Neuwied-Wollendorf.
110 Kilometer wurden an den fünf Tagen erwandert.
Organisiert hatten die Tour. Maria Tippkötter und Theresia Rave.

Zur Einstimmung begann die Tour mit einem Weinfest im Weinberg von Leutesdorf,

wo die Winzer des Ortes ihren Wein anboten.

Die Stimmung war bestens, der Wein mundete sehr gut, immer mit Blick durch die Weinberge und auf den Rhein.

Am ersten Tag ging es um 8.30 Uhr los. Durch Wälder, Wiesen, und Weiden, an Römertürmen vorbei und durch den Römergraben,

entlang des Limes, ragte die Neuwieder Brücke wie eine Harfe aus Drahtseilen hervor. Nach 25 Kilometern war das das Tagesziel Neuwied-Gladbach erreicht.

Die zweite Etappe führte von dort nach Bendorf, über die Westerwälder Höhe bei Rengsdorf durch das romantische Aubachtal,

dem Waldrand des Neuwieder Beckens folgt der Weg Richtung Sayn und brachte die Ottmarsbocholter zu den drei „S":

Schloss, Schmetterlingsgarten und die Sayner Hütte.

Der dritte Tag führte von Bendorf über Vallendar bis hoch zur Festung Ehrenbreitstein mit dein Blick auf das Deutsche Eck und

die Mündung der Mosel in den Rhein bei Koblenz. Der Abstieg erfolgte durch die Festung direkt am Rhein entlang bis Koblenz-Pfaffendorf.

Herrlich grün, atemberaubend wild und unvergesslich romantisch. Mitten durch eines der schönsten Naturschauspiele

rechts des Rheins führt die Tour von Koblenz bis Lahnstein. Unvergesslich auch der Aussichtsturm Lichter Kopf, mit 25 Meter Höhe

reckt sich die Holzkonstruktion noch deutlich über die 319 Meter des Kopfes, 93 Stufen auf sieben Etagen hinauf genießen alle den Ausblick.

In der wildromantischen Ruppertsklamm wird gewandert. Die ersten Meter sind harmlos, dann wird es enger. Die Felsen ragen hinter einem kleinen Teich steil auf.

Der fünfte Tag führt die Wanderer von Lahnstein bis Bornhofen. Der Abschnitt beginnt mit einer Fahrt auf dem Rhein, von Lahnstein bis Braubach. Gleich zweimal aber legt sich Vater Rhein zwischen Braubach und Pilsen kräftig in die Kurve. Von oben betrachtet bieten sich ein fantastische Panoramen. Sie müssen allerdings mit kräftigen Anstiegen verdient werden. Für die Strecke ist gute Kondition angesagt, haben die Kolping-Wanderer erfahren.

Vorbei an Kipplei über Osterspai, an Pilsen vorbei hinauf auf die Bornhöfer Höhe über Felspfade an der Rheintalkante führt der Weg. Unterwegs öffnete sich der Blick auf die Fachwerkstadt Boppard und schon ein Blick auf die Burgen Sterrenberg und Liebenstein, wo die Stadt Bornhofen liegt, die letzte Etappe der Wanderung.

Durchschnittlich legte die Gruppe 22 Kilometer jeden Tag bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung zurück.

 

 


   
 
Wanderung 2007 - Rheinsteig



Für die Wanderer der Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt war es am Pfingstsonntag um 10.30 Uhr bei der 26. Wanderung ein relativ später Start. Es ging aber schließlich auch nur bis Bonn. Während einer Stadtführung ,auf der es auch Kostproben der regionalen Küche gab, erfuhren die 23 Teilnehmer vieles Interessantes über das prunkvolle Rathaus, die früheren Marktgewohnheiten, das Kurkürstliche Schloss und das Bonner Münster. Danach fuhr der Busfahrer die Gruppe weiter zum Quartier für die ganze Woche in Rheinbreitbach.

Am Pfingstmontag brachte der Hotelshuttle die Teilnehmer wieder nach Bonn. Entlang der Rheinauen begaben sich alle auf die erste Etappe. Leider war der Regen an diesem Tag ein ständiger Begleiter. Die Mittagsrast fiel am Weinberg in einer Schutzhütte recht kurz aus. Abwechselung boten nur die Aussichten auf den Rhein, eine Rast in der Schänke des Kloster Heisterbach und danach die herrliche Terrasse des Hotel Petersberg. Nach einem Abstieg bis nach .Königswinter brachte der Busshuttle die Wanderer wieder zum Hotel.

Am nächsten Tag wurde der Aufstieg zum Drachenfels mit der Zahnradbahn genommen. Von der Ruine der Drachenburg konnte Rhöndorf, der nächste Ort bereits gesehen werden. Vorbei am Grab von Konrad Adenauer ging es durch Bad Honnef bis nach Rheinbreitbach. Wieder war der Regen ein häufiger Begleiter.

Es gibt sie doch noch, die Sonne. Gutgelaunt ging es am Mittwoch vom Hotel aus los. Auf dem Weg vom Auge Gottes zur Erpeler Ley standen im Wald Holzskulpturen am Wegesrand. Von der Aussicht Erpeler Ley sieht man die bekannte Brücke vom Remagen. Vorbei an der Burg Ockersfels führt die Tour weiter nach Linz. Auch heute tat der Regenschirm wieder gut Dienste, allerdings als Sonnenschirm auf einer Wiese in der Mittagspause.

Am näschten Morgen wieder das wohlbekannte Bild, es regnet. Der Bus brachte die Wanderer wieder bis Linz. Besseres Wetter ist angesagt, deshalb wurde erst etwas durch die Stadt gebummelt und das Glasmuseum besucht. Etappenziel ist heute Bad Hönningen. Hier gibt es mal zur passenden Zeit eine Kaffeebude. Nicht nur heute fällt den Teilnehmern auf, welche Gütermengen sowohl auf dem Rhein als auch auf der Zugstrecke entlang des Rheins transportiert wird. Die Geschwindigkeit der großen Container- und Lastenschiffe flussabwärts erstaunten die Landratten.

Der letzte Wandertag von Rheinbrohl bis Neuwied-Wollendorf verlangt den Wanderern wieder alles ab. Gleich Zu Anfang geht es rauf auf die Rheinbrohler Ley und dann runter zum Rhein und durch die Weinberge. In der Beschreibung der Wanderstrecke wird Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefordert und dies ist wirklich auf den Winzerpfaden erforderlich. Auf dieser Strecke ist es wie an jedem Tag zuvor, es geht mehrmals steil bergauf und meist kurz darauf wieder runter. Herrlich Aussichten und eine gute Stimmung in der Gruppe entschädigen alle für die Anstrengungen. Alle sind sich einig, das in den nächsten Jahren weiter auf dem Rheinsteig gewandert werden soll, allerdings wieder mit wechselnden Quartieren.

   
   
Wanderung 2006 - Schwarzwald
   


Wanderung 2005 - Bayerischer Wald

15. Mai - 21. Mai 2005

Der erste Tag der Reise war für die 24 Wanderer der Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt noch leicht. Mit dem Bus ging es bis Bodenmais im Bayerischen Wald. Doch schon am nächsten Tag stand der erste Anstieg auf den Großen Arber an. Über Altschneefelder und kleine Bachläufe, in die sich der Wanderweg verwandelt hatte, erreichte die Gruppe passend zur Mittagsrast eine sonnige Hütte unterhalb des Kleinen Arbers. Am späten Nachmittag war das Arber-schutzhaus, das erste Wanderquartier, erreicht.

Bei Nieselregen und Nebel wurde am folgenden Tag auf den Anstieg zum Gipfelkreuz verzichtet, und es ging weiter nach ZwieselerWaldhaus. Die Strecke war ein echter Belastungstest für die Knie, denn es ging zum Teil steil bergab. Unterwegs in Bayerisch Eisenstein musste ein Einkaufsstopp eingelegt werden. Ein Paar Wanderschuhe hatten ihren Geist aufgegeben, und es galt neue zu kaufen.

Der Mittwoch stellte eine echte Herausforderung dar. Bei Dauerregen, Wind und Kälte sollte es zum Falkenstein gehen. Wegen des schlechten Wetters wurde für den Anstieg die Losung ausgegeben: "Jeder geht sein Tempo, und wir Treffen uns in der Falkensteinhütte." Durchnässt waren alle dankbar für eine wärme Stube, eine warme Mahlzeit und etwas zu trinken. Spät und müde wurde das Hotel in Frauenau erreicht.

Am Donnerstag ging er gleich wieder hinauf, über den Kleinen Rachel zum Großen Rachel. Das Wetter hatte sich gebessert, und am Gipfelkreuz hatten alle einen prächtigen Ausblick über den Bayerischen Wald bis hinein nach Tschechien. Erschreckend war für die Wanderer das Ausmaß des Waldsterbens. Abgestorbene Bäume säumten weite Teile der Wanderstrecke. Auf Hinweistafeln wurde darüber informiert, dass zuerst der saure Regen und danach der Borkenkäfer dem Wald so zugesetzt hatte. Am späten Nachmittag glaubten die Wanderer ihr Ziel bereits vor Augen zu haben. Aber es kam noch einmal richtig heftig. Ein steiler Anstieg, so nicht eingeplant, brachte alle bis nach Waldhäuser nochmals richtig ins Schwitzen.

Am letzten Wandertag ging es weiter zum Lusen. Der Anstieg war diesmal nicht so lang, da der Ort Waldhäuser bereits auf 1000 Metern Höhe lag. Wieder ging es durch toten Wald. Auf einer Hochebene waren in viele Bäume Skulpturen geschnitzt, was die Trostlosigkeit aufmunterte. Das letzte Teilstück zum Lusen-Gipfelkreuz hatte es in sich. 500 Stufen der "Himmelsleiter" mussten erklommen werden.

Die Wanderung über vier Berge mit jeweils über 1300 Metern Höhe war unversehrt überstanden und am Samstag kehrten die Wanderer zurück nach Ottmarsbocholt.


Die Wandergruppe der Ottmarsbocholter Kolpingsfamilie am Lusen.





Wanderung 2004 - Sauerland(Rothaarsteig)

30. Mai - 05. Juni 2004



Nachdem in den letzten Jahren Wandergebiete in den neuen Bundesländern erkundet wurden, ging es in diesem Jahr zum nahe gelegenen Rothaarsteig.

Am Pfingstsonntag fuhr die Gruppe mit dem Bus bis nach Brilon, dem Ausgangspunkt des Rothaarsteiges. Eine Stadtführung brachte allen Teilnehmern die Geschichte der Stadt nahe.

Am Montag machten sich die 22 Wanderer dann zu Fuß auf den Weg nach Willingen. Bei Regen ging es los, vorbei an der Möhnequelle und den Bruchhauser Steinen. Unterwegs fiel die Mittagsrast etwas kürzer und nur im Stehen aus. Es regnete und die kleine Hütte hatte nur wenige Sitzplätze. Der Wandertag war ein echter Test für die Regenkleidung. Die Wanderer erreichten aber trotzdem gut gelaunt ihr Ziel.

Zum Glück dann Wetterbesserung am nächsten Tag. Die zweite Etappe führte von Willingen über den Langenberg (höchster Berg von NRW), dem Clemensberg und vorbei an der Ruhrquelle nach Winterberg.

Am nächsten Tag ging es zur St.-Georg-Schanze und anschließend auf den bekanntesten Berg des Sauerlandes, dem Kahlen Asten. Bei gutem Wetter konnte die Fernsicht genossen werden. Das Ziel des Tages hieß Hoher Knochen bei Westfeld.

Der vierte Tag führte vom Hohen Knochen, über Langewiese bis nach Schmallenberg-Jagdhaus. Der Weg führte uns von Jagdhaus vorbei am Rhein-Weser-Turm bis nach Hilchenbach, dem Ziel der einwöchigen Wanderung. Von dort fuhr die Gruppe am Samstag mit dem Bus zurück nach Ottmarsbocholt.

In diesem Jahr gab es noch ein besonderes Jubiläum zu feiern: Unter den 5 neuen Teilnehmern war der 100. neue Wanderer, der bisher 23 Wanderungen.


Die Wandergruppe am Richtplatz bei Willingen



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